Workshop zu Wildkatzen-Biologie, Waldlebensraum, Gefahren (Verkehr, Hybridisierung) und Schutz im Rahmen des mehrjährigen Projektes „Wald-Wildkatze-Wiederkehr“. Durchgeführt, vorbereitet, geplant und entwickelt von der European Wilderness Society
Das Highlight war das „Wildkatzen-Interview“: In Teams entwickelten die Jugendlichen Fragen, als würden sie eine Wildkatze für einen Podcast befragen: „Wie versteckst du dich?“ – „Wovor hast du Angst?“ Dadurch wurden Inhalte wie Scheuheit, Nachtaktivität und Lebensraum richtig lebendig.
In Salzburg wurde aus dem Workshop fast eine Detektivgeschichte: „Wie findet man heraus, ob eine Wildkatze im Wald lebt, wenn sie so scheu ist?“
Die Jugendlichen waren sofort dabei – und als wir die Idee des Lockstocks erklärt haben, war die Reaktion: „Echt? Die reibt sich da dran und man kann Haare finden?“ Genau solche Momente machen Forschung verständlich.
Wir nutzten Arbeitsblätter, kurze Inputs, Visuals, aber der „Wow“-Moment kam, als die Jugendlichen ihre eigenen Wildkatzen-Interviews entwickelten. Manche machten daraus ein echtes „Pressegespräch“:
„Wildkatze, warum lebst du nicht in der Stadt?“
„Wie gefährlich sind Straßen für dich?“
„Was würdest du Menschen sagen, damit sie dich schützen?“
Das war nicht nur kreativ, sondern auch eine richtig starke Transferleistung: Wer Interviews entwirft, hat Inhalte verarbeitet. Und am Ende sagten mehrere: „Jetzt verstehe ich, warum Waldstücke verbunden sein müssen.“
Lehrkräfte waren besonders happy, weil sie die Materialien sofort weiterverwenden können: „Wir drucken das Memory nächste Woche nochmal.“ Genau dafür sind die Downloads da.
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